Arbeitsfrust bremst Lebenslust.

emotionale erschöpfung

Arbeitsfrust bremst Lebenslust.

Geht es Ihnen auch so wie Michael? Michael leitet eine Abteilung mit 25 Mitarbeitern. Michael hat Karriere gemacht. Innerhalb von fünfzehn Jahren hat er sich nach oben gekämpft. Viel gearbeitet, viele Kurse besucht, Führungsseminare absolviert und jetzt ist er in einer führenden Rolle.

Mit seinen 51 Jahren hat er viel Erfahrung gesammelt und weiß seine Rolle verantwortungsvoll zu erledigen. Doch seit einem halben Jahr fühlt sich Michael müde und ausgelaugt.

Der Tag beginnt für Michael um 7.00 Uhr und endet oft erst gegen 19.30 Uhr.

Arbeitslust wird allmählich Arbeitsfrust. Die Folge: Arbeitsfrust macht Lebensfrust.

„Die Zeit rennt mir davon!“ meint Michael. „Dass ich mir auf dem Heimweg Sorgen mache, ob eh alles erledigt ist, alle Mitarbeiter wissen, was zu tun ist, das habe ich vorher nicht gehabt.“ Michael macht sich mehr Gedanken als früher. Er denkt immer wieder an „seine“ Firma, die angespannte Auftragssituation. Er macht sich mehr und mehr Gedanken, er beginnt zu grübeln.

Aus Arbeitslust wurde allmählich Arbeitsfrust. Und aus Arbeitsfrust Lebensfrust.

Überlastung, Selbstausbeutung, Zusammenbruch und ihre Folgen. „In der Nacht wache ich plötzlich auf und frage mich, ob ich meinem Kollegen das Projekt detailliert genug erklärt habe. Es ist wie bei einer Lawine, zuerst ist die Sorge klein, dann nimmt sie zu und reißt immer mehr andere Sorgen und Ängste mit sich. Du bist wie überrollt, wie ohnmächtig und kannst nichts dagegen tun…“ Als Michael in die Therapie kommt, erzählt er immer wieder von diesen bedrückenden Ängsten und wie sie ihm den Blick auf das Leben einengen.

Arbeitsfrust lähmt.

Arbeitsfrust gefährdet die Lebenslust.

Die Sorgenneigung wird immer mehr befeuert. Auf dem Heimweg, innerhalb der Familie, im Kreis der Freunde, am Wochenende, wenn er z.B. in den Bergen unterwegs ist. Michael fühlt sich „bedroht“ von seinen Ängsten. Die Folge:

  • Einschlafstörungen,
  • Übermüdung, aber auch die
  • Fehleranfälligkeit nimmt zu und so dreht sich die Negativspirale fort.

 

Was kann Psychotherapie?

Eine Möglichkeit, mit dem Arbeitsfrust umzugehen, ist die Selbstdistanzierung. Der Klient wirft einen Blick auf die eigene Not. Er versucht, sich selbst möglichst sachlich zu beobachten. Dadurch lässt sich eine Trennung der inneren von den äußeren Auslösern erzielen. Ein anderer Aspekt ist die Frage nach dem „Gewinn“, den diese Ängste bringen. Vor welchen, noch gefährlicheren, Bedrohungen schützen sie?

Arbeitsfrust macht Lebensfrust:

Welches innere Bild formt mich?

  • Was würde passieren, wenn ich in der Arbeit „nachlasse“? Wer außer mir würde es bemerken?
  • Welche Vorstellung von Leistungsansprüchen habe ich in meinem Bewusstsein und in meinem Unterbewussten verankert?

Ängste reflektieren, bewusst machen, darüber nachdenken – allein das Gespräch wirkt oft schon erleichternd. Kaum bewusst hingegen sind die dahinterliegenden Ängste, Ängste von Kontrollverlust und Ohnmacht. Ein Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie ist das Selbstbild.

Welche inneren Bilder stehen für meine Lebenslust?

Angstreaktionen erfolgen auf körperlicher, kognitiver und emotionaler Ebene. Auf der kognitiven Ebene begegnen wir der Angst mir einer eingeengten Wahrnehmung, Michale hat immer mehr seine Arbeit im Blickfeld (selbst dann, wenn er ausspannen möchte, im Kreis seiner Familie oder, wenn er in den Bergen unterwegs ist).

Vorsicht! Unbewältigte Angst macht krank!

Gedanken und Gefühle kreisen immer um dasselbe Thema. Andere Bereiche werden „uninteressant“. Durch die volle Konzentration auf die aktuelle Angstsituation versucht Michael, die Bedrohung abzuwenden. Zu viel Angst und vor allem lange Zeit unbewältigte Angst hemmt die Entwicklung und gefährdet die Gesundheit. Michael weiß um die Gefahr des „Weiter so“.

Er versucht durch die Therapie sein Selbstbild neu zu formen und verschüttete innere Quellen der Lebendigkeit wieder anzuzapfen.

Michael ist auf einem guten Weg.

Wie steht es um Ihre Arbeitslust?

Gegen Risiken und Nebenwirkungen drohenden Arbeitsfrustes mit seinen psychosomatischen Folgen: wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at!

 

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