Burnout: ein Hilfeschrei gegen übertriebene Bilder

Burnout: ein Hilfeschrei gegen übertriebene Bilder

Ideal-Bilder, Vor-Bilder, Leit-Bilder.

Und was bilden Sie sich ein?

Innere Bilder sind ein Segen. Vorausgesetzt sie weisen uns den Weg, machen uns lebenstauglich und erden unsere Gefühle und unsere Gedanken. Tun sie das nicht, können sie zu einem Fluch werden und uns ins Burnout treiben. Vielleicht peitschen sie uns durch das Leben, jagen uns Angst ein oder zwingen uns zu etwas, was gar nicht wir, sondern andere von uns wollen. Was tun? Machen Sie eine Inventur. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen Ihrer Bilder!

Es braucht Mut, ja Mut.

Schädigende Bilder erkennen und verwandeln.

Die Bilder, die wir in uns tragen, haben sich langsam in uns eingepflanzt. Wie ein kleines Samenkorn wurden sie hoch-gezogen. Der Dünger: „wohlwollende“ Worte und Botschaften unserer Eltern, „wertvolle“ Anregungen von Lehrerinnen und Lehrern, Gutgemeintes von da und dort, Ideal-Bilder der Gesellschaft, „hoch gesteckte“ Ziele, Selbst-Bilder… Um diese tief in unserer Seele verankerten Bilder wieder aufzulösen, braucht es Geduld. Denn wir sind mit diesen Bildern ver-wachsen.

Was bilden Sie sich ein?

Machen Sie sich auf den Weg zu Ihren inneren Bildern, ich unterstütze Sie dabei.

Oft brauchen Menschen zu viel Energie, weil sie die Erwartungen der anderen erfüllen oder erfüllen wollen. Sie sind nicht in Berührung mit ihren eigenen inneren Bildern, lassen sich Bilder überstülpen. Was passiert, wenn wir den Bildern anderer zu entsprechen suchen und ständig auf die Erwartungen  anderer schielen? Wir kommen nicht in unsere eigene Vorstellungskraft. Wir brauchen viel Energie, wir werden müde. Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Energielosigkein sind die Folgen. Ausgebrannt schlittern wir ein ein mögliches Burnout. Fremde Bilder sind Energieräuber!

Welche Bilder haben Sie sich von Ihrem Partner ein-gebildet?

Wir tragen nicht nur bestimmte Bilder von uns in unserer Seele, sondern auch von unserem Gegenüber. Unsere Beziehungen sind aufgeladen von inneren Bildern. Was erwarte ich mir von meiner Partnerin? Welche Bilder lege ich ihr nahe? Welche Wunsch- und Sehnsuchtsbilder erfüllt mein Partner, meine Partnerin? Beziehungsarbeit ist immer auch eine Einladung, über diese Bilder nachzudenken, sich gemeinsam darüber auszutauschen.  Allzuoft laufen Beziehungen Gefahr zu Projektionen zu werden. Mein Gegenüber verwandelt sich in das Bild, das ich ihm zuteile, nahe lege, mir von ihm wünsche. Achtung: Bild-Kollisionen schwächen Beziehungen.

Ideal-Bilder, Vor-Bilder, Leit-Bilder.

Und was bilden Sie sich ein? Haben Sie den Mut, sich Ihren Bildern zu stellen. Sie stärken Ihr Immunsystem, Ihre Abwehrkräfte und machen Sie fit fürs Leben!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.