Depressionen, Niedergeschlagenheit, Burnout, was nun?

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Depressionen, was nun?

Hochs und Tiefs sind Teil unseres Lebens. Doch wer andauernd mit Tiefs konfrontiert wird und nur mit hohen Kraftanstrengungen in der Lage ist, das Leben zu meistern, leidet womöglich an einer Depression.

Ja, es gibt sie, die Momente, in denen wir betrübt sind, in denen Trauer auftaucht, in denen wir uns verlassen und allein gelassen fühlen. Wer kennt sie nicht, doch was tun, wenn sie den Alltag dominieren und die Lebensqualität einschränken?

Deprimiert, ausgebrannt, ausgelaugt, leer?

  • Wenn das Selbstvertrauen weniger wird?
  • Wenn uns der Schlaf die regenerative Kraft für den Tag raubt?
  • Wenn emotionale Erschöpfung das Leben und die Beziehungen schwer macht?
  • Wenn die Konzentration allmählich schwächer wird, wir immer wieder mal etwas vergessen?
  • Wenn wir die Lust an lieb gewonnen Dingen immer mehr verlieren?
  • Wenn wir ängstlich und nervös den Alltag zu meistern versuchen?
  • Wenn Beschwerden wie Magenprobleme, Kopf-, Rücken- oder andere Schmerzen auftauchen und uns Kraft rauben?
  • Wenn uns Sex kaum mehr Spaß macht?
  • Wenn wir viel Energie brauchen, um zu „funktionieren“?

Treten drei oder mehrere dieser Symptome über einen Zeitraum von zwei Wochen auf, können sie auf eine depressive Erkrankung hinweisen. Die Depression ist so individuell wie der Mensch, der unter ihr leidet.

Worin liegt der Unterschied zwischen Stimmungstief und Depression?

Wer an einer Depression leidet, hat große Mühe, den Alltag zu meistern, es fällt ihm, ihr schwer, soziale Kontakte aufrecht zu halten. Sehr oft sind Menschen, die an einer Depression erkranken, nicht mehr in der Lage, zu arbeiten. In Österreich leiden rund 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung mindestens ein Mal in ihrem Leben an einer Depression.

Woher kommt sie, die Depression?

Mögliche Auslöser einer Depression können anhaltender negativer Stress, belastende Lebenssituationen, traumatische Kindheitserlebnisse, Mobbing, Arbeitslosigkeit, der Tod eines geliebten Menschen, Alkohol- und Drogensucht und weitere Gründe sein, wie erbliche Komponente. Voll geklärt sind die Auslöser bist heute nicht.

Depression = Ungleichgewicht im Gehirn

Sehr oft ist es so, dass sich depressive Menschen nicht für krank halten, sondern meinen, ein Versager, eine Versagerin zu sein. Selbstvorwürfe sind bei diesen Menschen immer wieder zu hören.

 

„Ich bin den Herausforderungen des Alltags nicht gewachsen. Wahrscheinlich bin ich zu schwach!“

„Ich komme mit diesem Tempo nicht mehr mit, ich bin zu alt dafür!“

„Ich muss mich mehr anstrengen, dann wird es schon wieder!“

 

Aus medizinischer Sicht ist Depression eine Krankheit.

Depression ist ein Ungleichgewicht bestimmter Botenstoffe im Gehirn. In der Therapie werden deshalb auch Medikamente eingesetzt, die dieses Ungleichgewicht im chemischen Haushalt des Gehirns wiederherstellen. Depressionen lassen sich im Allgemeinen gut behandeln. Eine klar ausgerichtete Psychotherapie kombiniert mit Körperübungen reduzieren die Symptome und steigern das allgemeine Wohlbefinden.

Darüber reden. Das hilft!

  • Depression ist eine Krankheit im medizinischen Sinn. Es ist wichtig, ob Angehöriger oder Betroffene, darüber zu reden.
  • Zögern Sie den Therapeuten-Besuch nicht wegen Scham- oder Versagensgefühlen hinaus: Es ist keine Schande, an einer Depression zu leiden.
  • Das Leben ist zu kurz, um sich mit einer Depression herumzuschlagen.

Psychotherapie unterstützt Sie dabei, das Steuerrad des Lebens wieder selbst in die Hand nehmen. Eine klare Strategie, mit klar formulieren Zielen und einem klar ausgerichtete Weg, sind die Segel, die Sie auf Kurs bringen. Mehr unter wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at oder Sie wählen 0699/10052818

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