Erschöpfungsdepression? Depressive Anpassungsstörung? Burnout? Was nun?

psychotherapie, psychologische beratung

Risiko Burnout.

Das Risiko an Burnout zu erkranken, nimmt dramatisch zu. Gerade engagierte Menschen sind besonders betroffen, an Burnout zu erkranken. 

Michael arbeitet gern und viel. Manchmal bis zu zehn Stunden am Tag. Dann hetzt er nach Hause zur Familie. Michael versucht Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Aber es gelingt immer seltener. „Ich komme mir so vor, als bestimme jemand über mich!“ Dieses Gefühl „fremd bestimmt“ zu sein und vielen Aufgaben hinterher zu jagen, laugen Michael aus. Sein Hausarzt meint, er sei chronisch überfordert. Er müsse, etwas tun.

Doch: Michael gehört zu jenen Menschen, die glauben, es zu schaffen. Hilfe will er noch keine in Anspruch nehmen. Er wartet lieber ab.

Burnout schleicht sich auf leisen Sohlen in den Alltag. Verschleißprozesse kommen still und heimlich. Wir versuchen dagegen zu halten, zu unterdrücken, zu verdrängen, entwickeln geschickte Abwehrstrategien.

Die psychischen Erkrankungen an Burnout haben dramatisch zugenommen. Diverse Studien über die Arbeitssituation in verschiedenen Berufen legen offen: Das Risiko auszubrennen, ist größer geworden. Dramatisch größer.

Burnout trifft oft besonders Engagierte.

Besonders gefährdet: Ärzte, Lehrer, Professoren, Selbstständige, Unternehmer, Steuerberater, loyale Mitarbeiterinnen…

Von Mitarbeitern wird ein Höchstmaß an Engagement erwartet. Ein hohes Maß an Idealismus und intensive persönliche Zuwendungen gehören bei vielen Menschen zum Lebensalltag. Gerade Menschen, die viel geben, sind gefährdet, Lehrerinnen, Erzieherinnen, Ärztinnen, Krankenschwestern, Unternehmer, Menschen aus der „Hochleistungsbranche“. Sagt die Studie. Überforderungen und Selbstausbeutung, unsichere Beschäftigungsverhältnissen und oftmals Anspannungen innerhalb der Kollegenschaft setzen die Menschen massiv unter Druck.

Ist das schon Burnout? Lustlos, antriebslos, sinnlos!

Mangelhafte Arbeitsbedingungen wie Zeitdruck und zu hohe Arbeitsbelastung führen dazu, dass sich jeder zweite abends „leer und müde, ja erschöpft“ fühlt. Auch in der Freizeit gelingt es vielen nicht mehr, sich zu erholen. „Die Menschen können einfach nicht mehr abschalten“ heißt es in der Studie. Der Verschleißprozess der sich in das Leben schleicht endet oft in der Diagnose „Erschöpfungs-Depression“. Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen und Schlafproblemen werden oft zum Begleiter des Alltags.

In der Hitze des Alltags sind die Sinnquellen ausgetrocknet.

„Wozu das Ganze?“ fragt sich Michael und weiß keine Antwort darauf. Was tun, wenn die Motive für die Motivation fehlen?

Auf sich selbst achten, zur Ruhe kommen – diesen Prozess beginnen und auf professionelle Hilfe setzen.

Oft geht es darum, die eigenen Sinnquellen wieder zu finden, lernen nein zu sagen, auf sich selbst zu achten.

Wer den Verschleißprozess übersieht, läuft Gefahr, in ein tiefes Sinnloch zu fallen.

Auch wenn die Angst, sich krank zu melden, groß sein mag, die Tiefe des Sturzes lässt sich nur dadurch verringern, indem man auf professionelle Hilfe setzt.

„Was treibt mich?“

„Was hält mich?“

„Was macht mir Spaß?“

Sport, Entspannung, Freundschaften und ein gutes soziales Gefüge bilden ein gutes Netz, diesen Fall abzufedern. Wer abwartet, riskiert seine Gesundheit. Rufen Sie mich an 0699 100 528 18, schicken Sie mir eine Mail wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at

Das Leben ist zu wertvoll, um abzuwarten!

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