Ferngesteuert?

Was tun, wenn ich wie ferngesteuert den Alltag bewältige?

Ferngesteuert statt selbstgesteuert?

Was tun, wenn ich mir selbst fremd werde?

Entfremdung heißt: Wir werden uns fremd. Wir werden uns selbst ein „Anderer“. Der Einzelne wird seiner Selbstbestimmung beraubt, er verliert seinen Zugang zu seinen Gefühlen, Anlagen und Gaben. Er kommt sich vor wie fremd-gesteuert. Das, wogegen wir ankämpfen, wirkt auf uns zurück und kann am Ende uns und unser Handeln beherrschen. Manche versuchen sich davor zu schützen, indem sie eigenen Gefühlen aus dem Weg gehen und versuchen, Menschen zu meiden. Für eine gewisse Zeit mag das auch funktionieren. Doch dieser hohe Energieaufwand führt zur Erschöpfung, unser Gefühlshaushalt kommt ins Schwanken, unsere Beziehungen geraten in Turbulenzen.

Ferngesteuert statt selbstgesteuert?

Der erste Schritt beginnt damit, dass wir uns um uns selbst kümmern, indem wir uns unserer Gefühle bewusst werden, Weisheit und Mitgefühl entwickeln, indem wir wieder zurück finden, zu dem, was uns selbst steuert.

Was sind unsere inneren Bilder, die uns leiten und lenken?

Oft ist es besser eine Pause einzulegen als einfach nur weiter zu rennen, wie die folgende Geschichte verdeutlicht.

 

Die Axt schärfen

Ein junger Mann, der auf der Suche nach Arbeit war, kam eines Abends in ein Holzfällerlager. Am ersten Tag legte er sich mächtig ins Zeug und fällte viele Bäume. Am zweiten Tag strengte er sich noch mehr an, aber am Abend hatte er nur halb so viele Bäume geschlagen wie tags zuvor. Höchst unzufrieden mit sich selbst, beschloss er, am nächsten Tag zum Ausgleich noch mehr Bäume zu fällen. In aller Frühe machte er sich ans Werk und hieb verbissen mit seiner Axt auf die Bäume ein, doch vergebens: Am Abend hatte er noch weniger Bäume gefällt als am Tag zuvor. Beschämt und mutlos ging er zu seinem Vorarbeiter, der ihn eingestellt hatte: „Es tut mir leid, dass ich dich enttäuscht habe. Ich tue mein Bestes, um mich des Vertrauens würdig zu erweisen, das du in mich gesetzt hast, aber meine Leistungen sind recht mager.“ Der Vorarbeiter hörte ihm zu, dann fragte er ihn freundlich: „Junge, wann hast du eigentlich zum letzten Mal deine Axt geschärft?“ Darauf gab der junge Mann zurück: „Dafür hatte ich keine Zeit, ich wollte ja schließlich Bäume fällen.“

Fremdgesteuert, nein danke!

Sie wollen Ihr Leben selbst steuern, nehmen Sie es in die Hand! Rufen Sie mich an 0699/10052818, schicken Sie mir eine Mail wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at

 

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