Sinnkrise? Lebenssinn, du bist umzingelt, komm heraus!

sinn finden

Sinnkrise?

Aus der Dunkelheit Sinnkrise in das Sonnenlicht des Lebens.

Raus aus der Sinnkrise! Aber wie?

Sich am Schönen freuen, Liebe spüren, die schöpferischen Quellen sprudeln lassen. Was tun, wenn das nicht gelingt?

Wenn das Leben still zu stehen scheint, ein Lebens-Stillstand droht, was tun? Tolstoi, der mitten im Leben in eine Lebenssinn-Krise schlitterte, stellte sich und sein Schreiben in Frage: „Nun, was wäre, wenn ich berühmter wäre als Gogol, Puschkin, Shakespeare, Moliere – als alle Schriftsteller der Welt – nun, und was dann? Ich konnte keine Antwort finden.“

Mit der Auflösung des Sinns erlebte Tolstoi eine Auflösung der Grundfesten seines Lebens. „Ich hatte das Gefühl, dass der Boden, auf dem ich stand, zerbröckelte, dass es nichts gab für mich, worauf ich stehen konnte.“

Wie lässt sich Sinn finden?

Definieren wir Sinn, kommen wir zu folgendem Ergebnis: Sinn bezieht sich auf Sinnhaftigkeit, auf Kohärenz. Zweck bezieht sich auf Intention, Ziel, Funktion. Wenn wir nach Zweck fragen, fragen wir nach einer Funktion: Was bewirkt es? Wozu dient es? Zweck des Lebens und Sinn des Lebens sind im Alltagsleben austauschbar.

Warum leben wir?

Camus und Sartre versuchen sich in der Beantwortung der Sinnfrage: Für Camus ist das Leben „absurd“, die grundlegende Position des Menschen in der Welt. Camus meint, dass wir moralische Geschöpfe sind. Für ihn liefert die Welt keinen Sinn. Die Spannung zwischen menschlichem Streben und der Gleichgültigkeit der Welt ist das, was Camus als die absurde menschliche Situation bezeichnet. Es geht darum, einen Lebenssinn zu konstruieren, indem wir uns dem Strudel der Sinnlosigkeit aussetzen und zu einer Haltung heroischen Nihilismus gelangen. Die Gleichgültigkeit der Welt kann durch Rebellion überwunden werden. Camus schuf eine persönliche Sinnstruktur, die Werte wie Mut, Rebellion, Solidarität, Liebe umfasste.

Camus führt uns in die Verpflichtung, in die Handlung. Er verabschiedete sich von den Idealen der Bequemlichkeit und Sicherheit. Den eigenen Sinn er-finden. Sich auf diesen Sinn ein-lassen, diesen Sinn er-füllen.

Frankl postuliert die Dreifaltigkeit des Sinns.

Kreativität, als das schöpferische in der Welt-Sein. Was schaffe ich? Erfahrung, als das, was ich in der Begegnung mit der Welt, den Menschen erfahre. Und die Haltung, die Haltung dem Leiden gegenüber, dem Schicksal, das man nicht ändern kann. „Was mich nicht umbringt, macht mich härter!“ Leiden kann Sinn geben, wenn es uns zum Guten hin verändert.

Sinnverlust

„Es ist nur möglich zu leben, solang uns das Leben trunken macht!“ heißt es bei Tolstoi. Wie heißt es bei Ihnen?

Die Fragen, die wir über den Sinn des Lebens stellen, werden immer über die Antworten hinausgehen. Sinn genauso wie Freude lässt sich nur indirekt beantworten. Wittgenstein meint, „Die Lösung des Lebensproblems ist im Verschwinden der Probleme zu sehen.“

Engagement ist die Antwort auf Sinnlosigkeit. Der Wunsch, sich im Leben zu engagieren, ist intrinsisch in uns angelegt. „Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.“ Sagt Nietzsche. Was sagen Sie?

Schicken Sie mir eine Mail wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at oder Sie rufen mich an, 0699 10052818. Machen wir uns auf die Reise nach einer Antwort auf die Frage nach dem Sinn.

„Und so lang du das nicht hast,
dieses Stirb und Werde,
bist du nur ein trüber Gast
auf der dunklen Erde.“

Aus West-östlicher Divan, Buch des Sängers, Selige Sehnsucht

Johann Wolfgang Goethe

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