Was tun, wenn Sorgen uns erdrücken?

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Der richtige Umgang mit Sorgen und Ängsten macht das Leben lebenswerter und uns im Berufs- und im Privatleben erfolgreicher. Existenzängste, soziale Ängste, Leistungs- und Versagensängste gehören zu unserem Alltag. Angst ist eine Begleiterin, nicht immer spürbar ist, aber jederzeit aktiviert werden kann.

Wie reagiert der Körper auf Angst?
„Der unter destruktiven Ängsten leidende Mensch ist mit einem Autofahrer vergleichbar, der über längere Zeit in einer Garage im Leerlauf Vollgas gibt. Das Auto bewegt sich nicht, es werden nur Krach und gesundheitsgefährdende Abgase erzeugt, bis es dem Autofahrer unwohl wird oder irgendwann das Benzin verbraucht ist. Destruktive Ängste bieten demnach die „ideale Voraussetzung“ für die Entwicklung der verschiedensten Krankheiten, die schließlich internistisch oder chirurgisch behandelt werden müssen.“ Heißt es bei Winfried Panse und Wolfgang Stegmann in „Angst Macht Erfolg“.

Angst schlägt sich auf den Magen.
Ist das vegetative Nervensystem dauernd unter Stress, geraten allmählich auch die Verdauungssysteme unter Druck. Nicht das Essen ist der Auslöser für die Entstehung eines Magengeschwürs, sondern vielmehr das, was wir in uns hineinfressen.

Angst drückt aufs Herz.
Das von Adrenalin mobilisierte, aber nicht verbrauchte Fett wird in Cholesterin umgewandelt und in die Gefäßwände eingebaut. Es kann zu einer Verengung kommen (Arteriosklerose). Zu hohe Cholesterinwerte lassen sich nicht nur auf unser Essen zurückführen, sondern vielmehr auf unsere Ängste, egal ob bewusst oder unbewusst. Eine Diät wird zwar kurzfristig wirken, aber nachhaltig keinen Erfolg bringen. Sozialer Stress und Sorgen werden sehr oft mit der Erkrankung einer Herzgefäßerkrankung in Zusammenhang gebracht. In der Medizin ist es eine Binsenweisheit, dass Verengungen der Gefäßwände und die Verdickung des Blutes letztlich auch einen Gehirnschlag auslösen können.

Die Angst setzt sich in den Nacken.
Jeder kennt den Ausdruck „Die Angst sitzt mir im Nacken!“ Wird Angst nicht mobilisiert und über Flucht oder Kampf abgebaut, nistet sie sich in unseren Muskeln ein. Die Folge: Es kann zu Muskelverspannungen kommen. Rückenleiden, Rückenerkrankungen, Haltungsschäden usw. zählen zum Volksleiden Nummer eins.

Angst schwächt unser Immunsystem, erhöht die Chance auf Infektionskrankheiten und Krebs.
Es gibt Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen einem geschwächten Immunsystem und dem Entstehen von Krebs nachweisen.

Angst und Sex sind kein Liebespaar.
Gerade das hochsensible System der sexuellen Funktionen kann von Ängsten beeinflusst werden. Die Folgen sind Potenzprobleme und Störungen des Menstruationszyklus.

Angst frisst Seele auf.
Destruktive Ängste münden sehr oft in Angststörungen. Angststörungen beginnen häufig mit Schlaflosigkeit oder Denkblockaden und enden oft in einer Depression. Es ist dabei völlig belanglos, ob die Ängste auf einer realen Bedrohung beruhen oder ob der Mensch sie nur subjektiv empfindet. Auch unterbewusste Ängste oder Erfahrungen aus Kinder- und Jugendtagen, die erfolgreich verdrängt wurden, spielen eine dominante Rolle im Entstehen psychischer Erkrankungen.
Schlafmangel verkürzt nicht nur die Zeit, die wir dringend für unsere Erholung brauchen, sondern mindert über kurz oder lang auch unsere Fähigkeit sich zu konzentrieren und gute Leistung zu bringen.

Psychotherapie kann aus dem Würgegriff der Angst befreien.
Psychotherapie versucht schädigende Bilder zu erkennen und zu verwandeln. Die Bilder, die wir in uns tragen, haben sich langsam in uns eingeprägt. Um diese tief in unserer Seele verankerten Bilder wieder aufzulösen, braucht es professionelle Hilfe.

Warten Sie nicht länger, entscheiden Sie sich für ein Gespräch, wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at oder Sie rufen mich an, 0699/10052818!

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