Wer sich verändert, verändert die Welt.

wer sich verändert, verändert die welt

Wer sich verändert,

verändert die Welt.

„Ich glaube nicht, dass wir irgendetwas in der äußeren Welt in Ordnung bringen können, wenn wir es nicht zuvor in uns selbst geordnet haben.“ Etty Hillesum

Wer sich verändert,

verändert die Welt.

„Eines Tages“, so erzählt eine indianische Legende, „brach ein riesiger Waldbrand aus. Bestürzt und ohnmächtig sahen die Tiere dem Wüten des Feuers zu. Einzig der kleine Kolibri. Er machte sich auf und flog unermüdlich. Kleine Wassertropfen ließ er aus seinem Schnabel auf die Flammen fallen. Nachdem das Gürteltier seinem unsinnigen Treiben einige Zeit zugesehen hatte, rief es ihm zornig zu: „He, Kolibri! Bist du eigentlich noch ganz dicht? Mit deinen paar Tropfen Wasser wirst du dieses Feuer niemals löschen!“ Daraufhin

blickte ihm der Kolibri geradewegs in die Augen und sagte: „Kann sein. Aber ich tue, was ich tun kann.“

Entfremdung:

Wir sind uns selbst fremd geworden.

Hamsterrad Alltag, Gedanken-Karussell, Rollen-Zuordnung, Stress, Hektik, Vorgaben, permanente Erreichbarkeit. Der Einzelne wird seiner Selbstbestimmung beraubt. Anlagen und Gaben, schöpferischer Geist und Neugier sind unter die Räder gekommen. Manche versuchen sich davor zu schützen, indem sie den eigenen Gefühlen aus dem Weg gehen. Für eine gewisse Zeit funktioniert das.

Gefühle unterdrücken:

Lebendigkeit einbüßen.

Doch viele Menschen sind am Ende erschöpft, energielos.

Sich ändern beginnt damit, dass wir uns um uns selbst kümmern, indem wir unsere Anlagen zu Bewusstheit, Weisheit und Mitgefühl entwickeln.

Die Axt schärfen. Ein junger Mann, der auf der Suche nach Arbeit war, kam eines Abends in ein Holzfällerlager. Am ersten Tag legte er sich mächtig ins Zeug und fällte viele Bäume. Am zweiten Tag strengte er sich noch mehr an, aber am Abend hatte er nur halb so viele Bäume geschlagen wie tags zuvor. Höchst unzufrieden mit sich selbst, beschloss er, am nächsten Tag zum Ausgleich noch mehr Bäume zu fällen. In aller Frühe machte er sich ans Werk und hieb verbissen mit seiner Axt auf die Bäume ein, doch vergebens: Am Abend hatte er noch weniger Bäume gefällt als am Tag zuvor. Beschämt und mutlos ging er zu seinem Vorarbeiter, der ihn eingestellt hatte: „Es tut mir leid, dass ich dich enttäuscht habe. Ich tue mein Bestes, um mich des Vertrauens würdig zu erweisen, das du in mich gesetzt hast, aber meine Leistungen sind recht mager.“ Der Vorarbeiter hörte ihm zu, dann fragte er ihn freundlich: „Junge, wann hast du eigentlich zum letzten Mal deine Axt geschärft?“ Darauf gab der junge Mann zurück: „Dafür hatte ich keine Zeit, ich wollte ja schließlich Bäume fällen.“

Depression, Angststörung, Suchterkrankung

weltweit im Vormarsch.

Nach Angaben der WHO sind psychische Erkrankungen (Depression, chronische Angststörungen, Phobien, Suchterkrankungen) in den USA und in der EU mittlerweile noch vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen der Hauptgrund für Arbeitsunfähigkeit.

Zudem entwerten wir unseren Planeten, ein Paradies im All. Wir achten ihn nicht als den kostbaren Schatz, den wir haben, sondern missbrauchen ihn als Rohstofflager, das wir ausbeuten. Ohne Wenn und Aber.

Und,

was hat das mit mir zu tun?

Vielleicht denken Sie jetzt, ja, ich habe Wichtigeres zu tun. Vielleicht sagen Sie sich jetzt, im nächsten Jahr werden ich die Sache angehen. Übrigens, sich um diese Dinge später zu kümmern, wenn es um eine grundlegende Änderung unserer alten Gewohnheiten geht, ist ein altes Muster, eine vertraute Gewohnheit. Wir verschieben Änderungen auf später.

Wenn nicht jetzt.

Wann dann?

Wann leben wir wirklich? Wann? Wann gibt es die Möglichkeit, sich zu ändern? Wann? Wann haben wir die Chance, die Welt zu verändern? Wann? Jetzt. Jetzt, in diesem Augenblick.  

Achtsamkeit heißt:

jeden Moment bewusst wahr nehmen.

Möge 2021 ein gutes Jahr für Sie werden, ein Jahr der Achtsamkeit. Mehr darüber, wie Sie im Hier und Jetzt landen, unter 0699/10052818 oder wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at

Wer sich verändert,

verändert die Welt.

Eine Sufi-Geschichte. „Mit zwanzig war mein einziges Gebet: „Mein Gott, hilf mir, diese Welt zu verändern, diese schreckliche, unerträgliche Welt, erfüllt von Grausamkeit und Unrecht.“ Und ich kämpfte wie ein Löwe.

Bald ging ich auf die dreißig zu, und es hatte sich nicht viel verändert. Als ich vierzig wurde, war mein einziges Gebet:

„Mein Gott, hilf mir, meine Frau, meine Kinder und meine Familie zu ändern.“ Und wie ein Löwe kämpfte ich zwanzig Jahre, ohne etwas zu erreichen.

Nun bin ich alt, und mein einziges Gebet ist: „Mein Gott, hilf mir, mich selbst zu ändern.“ Und die ganze Welt um mich herum wandelt sich.

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