Wie Sie mit inneren Feinden ins Reine kommen.

Dem inneren Kritiker Rosen streuen

Selbstkritik hoch zwei!

Was tun, wenn die inneren Feinde im Kopf das Sagen haben?

Kennen Sie ihn, ihren inneren Kritiker? Kennen Sie seine Stimme? Kommt Ihnen das bekannt vor, wie er sie kritisiert. Wie er in statistischer Genauigkeit Buch führt über jeden Ihrer Fehltritte. Unermüdlich wiederholt er dieselben Themen. Wie er Ihnen sagt: „Das hast du nicht gut genug gemacht!“ oder wie er Ihnen ins Ohr flüstert: „Du bist nicht schlank genug!“ „Du bist nicht attraktiv genug!“ Oder wie er Sie immer wieder in die Seele zwickt und meint „Das passt nicht, was du da machst!“

Innere Feinde im Kopf schüren negatives Denken.

Negatives Denken führt zu Wiederholungen.

Wiederholungen hinterlassen Spuren. Spuren werden zu Trampelpfaden. Trampelpfade werden zu Mustern, zu inneren Mustern und Bildern. Der innere Kritiker kennt nur „richtig“ oder „falsch“, „gut“ oder „schlecht“. Zwischentöne sind ihm unbekannt. Erfüllen wir seine Anforderungen, schweigt er, erfüllen wir sie nicht, meldet er sich lautstark. Ist der innere Antreiber aktiv, müssen wir schnell sein, unsere Jobs effektiv und gut erledigen. Wir fühlen uns oft unter Druck, gehetzt, gejagt, getrieben.

Innere Feinde im Kopf peitschen uns durch den Alltag.

Wir haben Angst davor, die Anerkennung nicht zu bekommen oder die Liebe, die wir brauchen. Was tun? Meistens erhöhen wir den inneren Druck. Disziplin und Perfektion sind unsere Antwort.

Gesellschaftlicher und beruflicher Druck sind Wasser auf den Mühlen des inneren Antreibers. Je schneller wir werden, desto mehr leiden wir an Zeitknappheit und Zeitdruck. Ein Paradoxon.

Innere Feinde im Kopf machen Angst.

Der Streit mit meinem Partner. Der Feind im Kopf macht aus einer Auseinandersetzung ein Trennungsszenario. Der kleine Fehler im Job. Der innere Feind bläst ihn auf und lässt daraus ein Kündigungsszenario werden. Dieses Geschehen weckt den harmonischen Teil in uns: Aus Angst verlassen zu werden, übernehmen wir mehr Verantwortung, setzen uns noch mehr für den anderen ein, bleiben länger im Büro, engagieren uns noch mehr in der Beziehung. Oder es kommt zum Rückzug. Wir suchen uns zu betäuben durch Alkohol, permanente Ablenkung, Nichtstun, „Job nach Vorschrift“, Auslagerung der Gefühle.

Wie lässt sich inneren Feinden der Schrecken nehmen?

Innere Kritiker haben eine Geschichte. Mutter, Vater haben uns geformt, unserem Leben viel mitgegeben. Innere Bilder haben ihren Ursprung in der eigenen Lebensgeschichte, im Bindungserleben. Früh gelernte Bewältigungsstrategien sind oft Vorlage für unser Agieren in der Gegenwart. Innere Bilder sind oft Taktgeber für unseren Alltag.

  • Nehmen Sie Kontakt auf mit Ihren inneren Feinden! Streuen Sie inneren Kritikern Rosen.
  • Öffnen Sie die Tür zu ihnen. Wer sind diese inneren Feinde, die permanent kritisieren? Lernen Sie sie kennen. Wann melden sie sich zu Wort? Wann verlassen sie wieder die Bühne? Welche Gefühle verbinden Sie mit diesen Stimmen?
  • Freunden Sie sich mit ihnen an! Es gibt auch positive Absichten, die dahinter stehen. Was wollen sie bezwecken, was wollen Sie genau von uns. Gehen Sie mit ihnen auf Tuchfühlung. Auch unser härtester Kritiker meint es im Grunde gut mit uns, er will uns in die richtige Richtung führen. Er will gehört werden, wahrgenommen werden.

Mehr über den Umgang mit Ihren inneren Kritikern erfahren Sie unter 0699/10052818 oder via Email wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at

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