Wer sich in Denk- und Lebensmustern verfängt, bleibt in der Schwere des Lebens hängen.
Denk- und Lebensmuster hemmen! Unrast frisst Lebendigkeit.
Das Hin- und Herflattern zwischen Gedanken raubt Lebensfreude.
„Unstetes Hin- und Herflattern ist Anzeichen eines krankhaften Gemütszustandes. Erstes Anfordernis an eine Geistesverfassung, die als eine wohlgeordnete gelten soll, ist meines Erachtens die Fähigkeit, den Schritt zu hemmen und Einkehr in sich selbst zu halten.“
So bringt der antike Philosoph Seneca das innere getrieben Sein auf den Punkt.
Wer sich in Denk- und Lebensmustern verfängt, bleibt in der Schwere des Lebens hängen.
Ein monotones Dahinleben, ein sich in Mustern eingerichtetes Dasein führt zu Entscheidungsunfähigkeit und Bequemlichkeit. Man könnte auch von einem unachtsamen Leben sprechen.
Wer kennt sie nicht, die Situationen, in denen sich das Gedanken- und Lebenskarussell dreht und dreht und dreht? Fortwährend wird ein- und dasselbe Thema durchgekaut, durchgedacht, zerdacht. Beim besten Willen gelingt es uns nicht, unsere Aufmerksamkeit von Erinnerungsbildern, Konflikten oder Kränkungen zu lösen. Häufiges Grübeln kann dazu führen, dass sich aus einer schlechten Stimmung eine länger andauernde Depression entwickelt. Die Wissenschaft sagt: Menschen, die viel grübeln, tragen ein erhöhtes Risiko, psychisch krank zu werden. Weil sie vor lauter Müssen im Müssen bleiben müssen.
Denk- und Lebensroutinen führen zu Gewohnheiten.
Häufiges Grübeln kann dazu führen, dass sich aus einer schlechten Stimmung eine länger andauernde Depression entwickelt.
Wer sich in Denkmustern verheddert, läuft Gefahr, sich in Gewohnheiten zu verstricken.
Menschen, die viel grübeln, tragen ein erhöhtes Risiko, psychisch krank zu werden. Sagt die Wissenschaft.
„Lebe ich das Leben, das ich leben wollte?“
„Bin ich wirklich glücklich?“
„Warum gelingt es mir nicht, ein erfülltes Leben zu leben?“
„Warum mache ich mir so viele Sorgen?“
„Was wird morgen sein?“
Raus aus alten Denk-Mustern!
„Wir sollen uns davor hüten, den Intellekt zu unserem Götzen zu machen.
Er hat ohne Zweifel kräftige Muskel, aber es fehlt ihm an Persönlichkeit.“
Sagt Albert Einstein.
„…ein Leben, welches das Leben nicht riskieren will, beginnt unweigerlich dem Tod zu gleichen,“ schreibt der Philosoph Robert Pfaller in seinem Buch „Wofür es sich zu leben lohnt“.
Übrigens, Menschen, die kaum Zugang zu ihren Gefühlen haben, sind gefährdet an Burnout zu erkranken. Von der Welt berührt zu sein und diese zu berühren, lässt Lebensenergie sprudelm, stärkt Resilienz und hilft uns, alte Muster zu durchbrechen.
Ein mut- und lustloses Leben raubt Lebendigkeit.
„Laß die Moleküle rasen …
Laß die Moleküle rasen,
was sie auch zusammenknobeln!
Laß das Tüfteln, laß das Hobeln,
heilig halte die Ekstasen!“
Heißt es bei Christian Morgenstern.
Raus aus alten Denk- und Lebensgewohnheiten!
Gefühle, Gedanken, Erinnerungen und körperliche Reaktionen sind wie in einem Netz miteinander verbunden. Wenn sie gemeinsam immer wieder auftreten, verstärkt sich dieses Netz.
Wird nun durch Denkschleifen dieses Netzwerk aktiviert, so wird der Zugang zu Gefühlen, Gedanken und Erinnerungen, die nicht mit diesem Netzwerk verknüpft sind, erschwert. Die Tür schließt sich allmählich.
Die Folge: Es fallen einem immer wieder Erinnerungen ein, die zur Stimmung passen. Wer sich eine beängstigende Situation immer wieder vor Augen ruft, wird sich zunehmender ängstlich fühlen.
Wenn Lebens- und Denkmuster sich verknäueln, wiederkehrende Fragen Löcher in den Kopf bohren, dann geht es darum, den inneren Bildern auf die Spur zu kommen.
Sich selbst seine Lebendigkeit erlauben, heißt sich selbst lieben?
Was macht Sie lebendig? Was lässt Ihr Herz höher springen? Was pulsiert in Ihrem Innersten? Innere Bilder stoßen die Türen auf zu einem offenen und befreiten Denken und Fühlen. Sie lassen uns schöpferisch und zutiefst lebendig werden.
Mehr darüber wie Sie aus Denk- und Lebensmustern ausbrechen, erfahren Sie in einem Gespräch. Schicken Sie mir einfach eine Mail, wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at oder rufen Sie mich an: 0699/10052818. Das Gegenrezept gegen festgefahrene Denk- und Lebensmuster: eine Psychotherapie. Eine Psychotherapie in Linz.
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