Digitales Burnout. Ist die Gesellschaft krank?

Digitales Burnout: Risiken und Nebenwirkungen!

Smartphone-Nutzung macht krank. Sagt der Informatiker Alexander Markowetz (in seinem Buch: „Digitaler Burnout: Warum unsere permanente Smartphone-Nutzung gefährlich ist“). Er erkennt darin die Symptome einer Suchterkrankung. Seine aktuelle Studie bestätigt die These des „Suchtverhaltens“. Markowetz hat eine App entwickelt, die aufzeichnet, wie ein User sein Smartphone nutzt. 300.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren an dieser Untersuchung beteiligt.

Smartphone durchbricht alle 18 Minuten unsere Aufmerksamkeit.

Das Ergebnis ist dramatisch: Der Durchschnitts-User hat sein Smartphone zweieinhalb Stunden im Einsatz. 88 mal am Tag schaltet er sein Smartphone ein, davon schaut er 35 mal auf die Uhr oder checkt, ob eine Nachricht eingegangen ist, 53 mal entsperrt der Durchschnitts-User sein Handy, um zu interagieren, also Emails zu schreiben, Apps zu nutzen, zu surfen und anderes zu erledigen. Wenn wir davon ausgehen, dass der Durchschnitts-User acht Stunden schläft und sechzehn Stunden wach ist, dann unterbricht das Smartphone alle 18 Minuten seine Aufmerksamkeit.

Reizbombardement erhöht Gefahr für ein digitiales Burnout.

Die Folgen aus diesem Nutzungsverhalten sind enorm. Markowetz spricht von einem „psychosozialen Beben“. Ein „digitaler Burnout“ bedrohe seiner Meinung nach nicht nur die geistige Leistungsfähigkeit, sondern auch das soziale Gefüge. Junge Menschen würden durch das intensive Nutzen des Smartphones unproduktiver, unkommunikativer und sie würden immer mehr an sozialer Kompetenz verlieren, so das Resümee von Markowetz.

Permanente Alarmbereitschaft kann digitales Burnout verursachen!

Menschen, die ihr Smartphone nicht dabei haben, seien oft nervös, gestresst und unruhig, so Markowetz. Sie könnten sich oft nicht auf das Gespräch konzentrieren, weil sie daran denken, was gerade bei Facebook los ist oder ähnliches. Sie verbringen viel mehr Zeit mit ihrem Smartphone, als sie eigentlich wollten. Und wie steht es bei Ihnen:

Kontrollieren sie Ihr Smartphone oder

kontrolliert Ihr Smartphone Sie?

„Ich brauche Unterbrechungen. Ehrlich gesagt, bin ich froh, wenn ich unterbrochen werde. Denn sonst wüsste ich gar nicht, was ich als nächstes tun sollte!“ Sagte mir ein Klient, Leiter einer 35 köpfigen Abteilung. Doch was passiert, wenn wir permanent unterbrochen werden? Das Gehirn wird süchtig nach Unterbrechungen. Konzentrierte Arbeitsabläufe werden immer kürzer, unser Aufmerksamkeitsfenster wird immer kleiner. Je mehr multiple Reize auf uns einströmen, desto rastloser werden wir.

Rastlosigkeit steigert innere Unruhe.Rastlosigkeit erzeugt Unruhe, nicht nur körperlich, auch psychisch. Die Spirale dreht sich immer schneller. Aus Rastlosigkeit wird Sinnlosigkeit und auf Sinnlosigkeit folgt das Gefühl der Erschöpfung, der geistigen Ermüdung. Sehr oft kommt es zu einem inneren Ausgebranntsein.

Gibt es einen Ausweg aus der Rastlosigkeit?

Werfen Sie einen Blick auf Ihre inneren Bilder. Was treibt Sie an? Welche Bilder dirigieren Ihr Leben? Vielleicht wird es Zeit, einen Blick hinter die Kulissen Ihrer inneren Bilder zu werfen, sie zu erforschen und sie zu verwandeln. Innere Bilder machen uns klar, warum wir sind, wie wir sind, sie machen uns aber auch klar, wohin die Reise geht, welche Möglichkeiten uns offen stehen. Was ist Ihr Selbst-Bild? Ihr Leit-Bild? Ihr Bild von Ihrer Zukunft? Warten Sie nicht länger, schicken Sie mir eine Mail, wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at oder Sie rufen mich einfach an: 0699/10052818!

 

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